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Titel

 


Dönermannverschwörung


Jeder weiß, dass man sich nur mit einem Aluhut vor elektromagentischen Angriffen der Illuminaten schützen kann. Wer heutzutage noch einen fertigen Aluhut, etwa sogar noch einen spitzen, von der Stange kauft, wird direkt in der Rasterfahdnung landen. Das Ziel muss es also sein, möglichst unauffällig an einen Aluhut zu gelangen.

Zunächst mal müssen wir einen Rasierer besitzen, mit diesem Rasierer rasieren wir immer öfter einen etwas kreisrunden Haarausschnitt weg, so dass wir später behaupten können, dass wir eine typische mitteleuropäische Halbglatze haben. Das ist unverdächtig, niemand wird sich wundern Dieser Schritt ist unerlässlich, denn wir müssen mit dieser Glatze (stillschweigend ) begründen, dass wir uns ein Cap zulegen, wir sagen auf Nachfrage: aus ästhetischen Gründen. Das klingt plausibel, wie jedermann weiß, wirkt eine Halbglatze nicht sonderlich erotisch.

Der nächste Schritt ist der eigentliche Knackpunkt: Der unauffällige Erwerb von Alufolie. Käufer von Alufolie stehen sozusagen unter Generalverdacht einen Aluhut damit zu bauen, deshalb werden einschlägige Bezugsquellen (z.B. Supermärkte) kameraüberwacht. Zum Glück konnten wir, zusammen mit unseren Brüdern vom türkischen Geheimdienst, eine Gegenverschwörung starten, die sogenannte große Dönermannverschwörung. Etwa gegen Anfang der 90er Jahre schleuste dieser Dienst seine türkischen Mitarbeiter in Deutschland ein und gab ihnen zur Tarnung den Beruf des Dönermanns. Wir gehen also zum verdeckten Erwerb der Alufolie zum ortsansässigen Dönermann und bestellen: "Einmal Döner, mit alles, zum mitnehmen". Dann weiß der Dönermann bescheid, dass er den Döner unaufällig in etwas Alufolie packen muss, denn das ist die geheime Parole. Genau diese Alufolie wollen wird haben! Den Döner geben wir den Hunden zu fressen aber die Folie legen wir nun schön geglättet in unser Cap.


Update: Damit wir uns bei einer evtl. Polizeikontrolle nicht lächerlich machen, legen wir etwas handelsüblichen Tabak in einem Beutelchen über die Alufolie. So sieht es so aus als ob wir ein üblicher kleiner BTM-User wären, was immer noch besser ist als ein Hardcore-Verschwörungstheoretiker zu sein. Aufgrund der augenscheinlich geringen Menge, macht wahrschenlich keiner eine große Sache daraus und es gibt nicht mal einen solchen Eintrag.


Fertig ist der Aluhut, und niemand hat was gemerkt, weil wir sozusagen raumzeitlich verteilt angegriffen haben. Niemand kann aus dieses Puzzlestücken, die einzeln gesehen so harmlos wirken, das eigentliche Vorhaben rekonstruieren. Ziel erreicht!



Ich wurde gefragt, wie man denn den Rasierererwerb wiederum begründen könnte. Das ist ganz einfach, man könnte so vorgehen, und zwar spielt man das Brüderchen-Brüderchen-Spiel und das geht so:
Brüderchen A: Ich habe einen Rasierer, wie ist das gekommen?
Brüderchen B: Brüderchen, weil du einen rasierten Hund hast.
Brüderchen A: Brüderchen, wieso habe ich einen Hund der rasiert werden muss?
Brüderchen B: Brüderchen, weil du mit ihm an Hundewettbewerben teilnehmen willst und ihn dazu rasieren musst.
Brüderchen A: Brüderchen, wieso will ich denn mit ihm an Wettbewerben teilnehmen?
Brüderchen B: Brüderchen, weil du zufällig auf youtube ein solches Video guckst und zu deiner Frau sagst: "Schatz, guck mal wie toll, ein Hundewettbewerb"
Brüderchen A: Brüderchen, wieso habe ich denn einen Hund zu dem die Frau ja sagt?
Brüderchen B: Brüderchen, weil deine Kinder einen wünschen!
Brüderchen A: Brüderchen, wieso haben denn die Kinder einen Hundewunsch?
Brüderchen B: Brüderchen, weil du ihnen z.B. eine Buffy der Streuner-CD gekauft hast und entsprechende Video-DVDs leihst und im TV Hundeserien raussuchst, dann wollen die Kinder irgendwann einen Hund.

Fertig ab:
Das ganze jetzt umdrehen und daraus wird a)Hundepräsentierung > Hundewunsch > Rasierer > Rasierererwerb. Das ist Teleonomisches Denken, d.h. das Ziel bestimmt den Weg. Manchmal kommen sich mehrere Teleonomen in die Quere, z.B. habe ich schon mal erlebt, dass eine einen Hundebesitz ausschließende Katze im Spiel war. Die Katze wurde von der menschenmisstrauenden Mutter gekauft um das Kind dazu zu bringen emotional zu werden, sie laß dem Kind lustige Katzengeschichten vor, so dass das Kind eine Katze wünschte. Außerdem sollte die Katze sicherstellen, dass die Mutter jederzeit in das Zimmer des Kindes kann um dort herumzuschnüffeln, das Kind kann das Zimmer ja nicht absperren. Außerdem ist der Einbau einer Katzenklappe möglich, so dass von außen Zugriff in die Wohnung genommen werden kann. Außen wiederum kann man der Katze habhaft werden und sie so trainieren, dass sie sich zufällig auf einen Säugling legt und dieser an plötzlichem Kindstot stirbt. Weiterhin kann die Katze ihren Besitzer so von hinten an die Beine schmusen, dass dieser beim Rückwärtsgehen fällt und sich evtl. sogar das Genick bricht. vieles ist eben nich twie es scheint, die kleinste Veränderung kann ein Hinweis auf einen personell raumzeitlich verteilten Angriff sein. T5: Teleonomic thinking: Täuschen, tricksen und tarnen! Manchmal ist monokausales einseitiges gerichtetes Schwarz/Weiß-Denken in Kombination mit vernetztem Denken unter Berücksichtigung aller denkbaren Seiteneffekte angezeigt. so einfach wie die Beispiele hier ist die Realität natürlich leider nicht. Viele Menschen merken nicht mal mit Brille, dass sie in eine Situation hereinlaufen in der folgendes gilt: Es werden bestimmte Umstände eintreten, welche Person X glauben/wünschen/hoffen lassen, einen bestimmten Zustand B durch (Nicht-)Aktion) C zu erreichen, dieser Zustand wird letztlich mit dem Leben unvereinbar sein - kurz: Jemand wird geselbstmordet. Mann muss nicht bei jeder Veränderung(!) gleich an die Decke springen aber am Ende jeder Woche kann man j amal Revue passieren lassen: Was ist alles so passiert, worauf könnte(!) das hinlaufen. Findet man etwas stellt man eine Arbeitshypothese auf und macht Vorhersagen, treffen diese dann ein, ist man evtl. auf dem richtigen Weg. Klar... manche sagen dann aus Neid?! wieder: Alles Zufall, alles Zufall... aber das interessiert uns nicht, wir kümmern uns um uns und nicht um andere. Das Spiel wird so ab IQ 150 erst interessant, wobei folgendes gilt: The only winning move is not to play, do it! The only winning move is not to think, know it! Oder anders ausgedrückt: komme gar nicht in die Situation 0,0,0,0 sondern rieche den Braten spätestens bei Kooordinaten -2, -2, -2, -2 und hoffe, dass nicht alle Wege abgesichert sind. Merke: Wann immer eine Regel existiert, existiert sie dazu Konkurrenz vorab vom Halse zu Schaffen, kein Lehrer wünscht einen Schüler, der ihn überragt, kein Psychiater einen Patienten, der ihn überragt etc. Deshalb: In der Schule immer schön dumm stellen aber nicht übertreiben, der Lehrer wird Sie sonst ggfls. markieren, er wird Sie loben, was für andere das Signal ist: Den machen wir fertig, den Streber. Außerdem werden sie konditioniert: Lob und Tadel machen Sie geschmeidig berechenbar und steuerbar (willig bis willfährig). Ich will aber die Vorteile eines Katzenbesitzes nicht kleinreden: Das Kind lernt, aufgrund des natürlichen Wunsches keine Schmerzen zu empfinden, einem Gegner im Zweifel sofort skrupellos und eiskalt kampfunfähig zu machen. Eine Katze weint auch nicht um jede Maus herum.

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